Markt zum Vergleich für Luftfracht und Seefracht Angebote im Wandel

Wer ist auf Transportangebote angewiesen

Nutzer von Angebotsvergleichen

Ein Versender kann ein Hersteller, ein Handels-, Import- oder Exportunternehmen eines Gutes bzw. einer Sendung sein. Der Versender beauftragt und bezahlt den Logistikdienstleister. Ebenfalls verwendete Begriffe sind z.B. Verlader, Exporteur oder Importeur. Sie sind auf Transportangebote angewiesen und müssen diese von ihren Logistikpartnern einholen und vergleichen.

In vielen Produktions- oder Handelsunternehmen wird die Beschaffung von Transportdienstleistungen durch Eingangs- oder Ausgangslogistikabteilungen durchgeführt. Größere Unternehmen unterhalten hierfür häufig eigene Logistikabteilungen, die aus ein bis fünf Experten bestehen, und diese Tätigkeiten bündeln. Kleinere Unternehmen verfügen häufig nicht über das notwendige Logistikwissen und haben den Transporteinkauf in ihre Linienfunktionen, z.B. Einkaufs- oder Exportabteilung integriert.

Unternehmen wollen die Kontrolle über ihre Transportaktivitäten, um eine funktionierende Supply Chain sicherzustellen. Dabei sind sie auf den direkten, persönlichen Kontakt zu Logistikdienstleistern angewiesen und benötigen starke und vertrauensvolle Beziehung zu ihnen.

Durch die Auslagerung der Transportbeschaffung wird die Beziehung zwischen Unternehmen und Logistikdienstleister geschwächt. So ist die Einbindung von Ausschreibungsplattformen, Frachtenberatern oder Buchungsplattformen in den Transporteinkauf ein Eingriff in das Verhältnis zwischen Unternehmen und Logistikdienstleistern, wodurch die Unternehmen die Kontrolle über ihre Supply Chain verlieren, die Komplexität erhöht und Abhängigkeiten geschaffen werden.

Um sich für die Zusammenarbeit mit einem Logistikdienstleister entscheiden zu können, benötigen Versender Transportangebote über die entstehenden Transportkosten. Langfristige Preisvereinbarungen werden dabei hauptsächlich von Versendern mit einer hohen Anzahl von Sendungen pro Jahr verhandelt. Kleine Unternehmen fragen häufiger Kosten für einzelne Sendungen bei Logistikdienstleistern an.

Grundsätzlich wollen Unternehmen die Effizienz des Transportbeschaffungsprozesses verbessern, während sie gleichzeitig eine hohe Autonomie bzw. Unabhängigkeit von externen Partnern erhalten wollen.

Probleme beim Einholen und Vergleichen von Transportangeboten

Produzierende Unternehmen und Handelsgesellschaften kaufen und verkaufen Waren auf globalen Märkten und sind auf Luft- und Seefracht Transporte angewiesen. Der Einkauf von damit verbundenen Transportdienstleistungen ist dabei mit hohem prozessualem Aufwand verbunden. Bei ca. 70% der Unternehmen ist der Transportbeschaffungsprozess nach wie vor nicht digitalisiert.

Das bedeutet, dass Unternehmen eine aufwendige, individuelle Kommunikation (Fax, E-Mail, Telefon) mit jedem einzelnen Logistikdienstleister führen, sich manuell Informationen zusammensuchen und Excel-Vorlagen pflegen müssen. Außerdem sind die erhaltenen Angebote häufig unvollständig, die Angebotspositionen schwierig vergleichbar (Anzahl, Bezeichnung, Inhalt) sowie die Berechnungsweisen von Sendungskosten unterschiedlich.

Die anderen ca. 30% der Unternehmen nutzen für den Angebotseinholungsprozess bereits Dienste von z.B. Tenderplattformen oder Frachtenausschreibern. Dieser Prozess ist allerdings aufwendig in der Vorbereitung und intransparent. Die Dienste sind außerdem teuer und die tatsächliche Ersparnis ist unklar. Dazu belastet ihr Einsatz das persönliche Verhältnis zu Logistikdienstleistern und bedeutet dazu einen Kontrollverlust über die Supply Chain. Eine weitere Hürde ist, dass nur registrierte Logistikdienstleister verfügbar sind.

Transportangebote einholen und vergleichen mit moderner Software

Software as a Service (SaaS) Anbieter ermöglichen Unternehmen standardisierte Luft- und Seefracht Transportangebote effizient und eigenständig einzuholen, um eine optimale Entscheidungsgrundlage für die Transportvergabe zu haben. Unternehmen behalten dabei die volle Kontrolle über ihre Supply Chain, ohne Involvierung von Frachtenberatern oder Ausschreibungsplattformen. Das bietet Versendern eine Reihe von Vorteilen, so können mehr Logistikdienstleister angefragt werden, es herrscht eine höhere Transparenz im Angebotsprozess, es können schneller bessere Transportentscheidungen getroffen werden, und die Zusammenarbeit mit persönlichen Kontakten kann fortgesetzt werden. Dazu müssen sich Logistikdienstleister nicht registrieren.